Elektrotherapie



Es gibt eine große Anzahl elektrischer Stromarten.

Diese zeigen verschiedene Wirkungsweisen auf, so dass man auf unterschiedliche Krankheitsbilder eingehen kann. Wirkungsweisen sind u.a. Durchblutungssteigerung, Schmerzlinderung, die Spannung in der Muskulatur soll reguliert werden (Entspannung oder Kräftigung),Stoffwechselsteigerung. Niederfrequenzbereich, in der Therapie von 0- 100 Hz, dazu zählen verschiedene Stromformen:

  • Galvanischer Strom (ein zwischen zwei Polen fließender Gleichstrom, z.B. bei akuten Schmerzen an Muskeln oder Gelenken, Durchblutungsstörungen, schlecht heilenden Wunden)
  • Diadynamische Ströme (gleichgerichtete Wechselströme mit 50 Hz und 100 Hz, z.B. bei chronischen Schmerzen)
  • Ultrareizstrom (auch als Träbert bezeichnet, Niederfrequenter Impulsstrom 14 Hz, z.B. bei chronischen Schmerzen)
  • TENS (Transkutane Elektrische Nerven-Stimulation, Rechteckstrom, 10- 100 Hz, z.B. bei akuten und chronischen Schmerzen
  • Exponentialstrom (Dreieckstrom, z.B. bei gelähmten Muskeln)

Mittelfrequenzbereich:

  • Interferenzströme ( durch Überlagerung von zwei mittelfrequenten Strömen entsteht ein neuer niederfrequenter Strom mit einem Bereich zwischen 10- 100 Hz)

Hochfrequenzbereich, hier wird die Erwärmungsmöglichkeit durch die elektromagnetischen Schwingungen therapeutisch genutzt:

  • Kurzwelle (3-30 MHz, Erwärmung v.a. im Unterhautfettgewebe)
  • Mikrowelle (2400 +/- 50 MHz, Durchärmung in der Muskulatur)
  • Ultraschall (über einen Schallkopf und ein Kontaktmittel werden hochfrequente elektromagnetische Schwingungen in das Gewebe abgegeben, es entsteht dadurch eine äußerst feine Vibrationsmassage, Anwendung bei degenerativen Prozessen an Wirbelsäule und Extremitäten, muskuläre Veränderungen, Schmerzzuständen an Sehnen )

Leistungsart: Rezeptleistung

 


 
Öffnungszeiten

Montag - Freitag
07.30 - 21.00 Uhr

Samstag
9.00 - 16.00 Uhr

Samstag keine Physiotherapie


Anwendungsbeispiele


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